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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Geschichtlicher Abriss der Kirchengemeinde Öflingen

Chronik der ev. Kirchengemeinde Öflingen
von Fritz Buderer verfasst 1996, hier ein Auszug.
 
im Überblick als Zeitleiste:

1850

11 ev. Einwohner  in Öflingen (Fabrikanten, Angestellte, Weber aus dem Wiesental und der Schweiz

1882

55 ev. Einwohner

Kirchliche Zuordnung nach Säckingen, später Hasel

1876

Gottesdienste finden im Wehrer Rathaussaal statt

Die Evang. Gemeinde Öflingen gehört zur Evang. Kirchengemeinde Wehr

1891

Evang. Kirchengemeinde Wehr bekam die erste eigene ev. Kirche

1909

Ev. Kirchengemeinde Wehr bekam mit Dekan Max Huber ersten eigenen Pfarrer
Öflingen blieb bis 1959 Nebenort der Evang. Kirchengemeinde Wehr

Gottesdienste fanden alle 2 Wochen in der alten Mühle des Anwesens „Hölzle“ statt (heute Paul-Gräb-Str. 1-3)

1930

Ca. 80 ev. Gemeindeglieder

2. WK

Ev. Gottesdienste durften in der Friedhofskapelle abgehalten werden

1950

360 ev. Gemeindeglieder

Zuwanderung durch Flüchtlinge aus Pommern, Schlesien und Preußen

Gottesdienste fanden alle 2 Wochen im „Zeichensaal“ der Schule Öflingen statt

Nov. 1951

Es wurde laut über eine eigene ev. Kirche nachgedacht

409 ev. Gemeindeglieder

15.11.1951

Einladung zur Gemeindeversammlung in der „Krone“, 78 Gesprächsteilnehmer, darunter auch Pfr. Wassenmüller aus Wehr

Dez 1951

Gründung „ev. Kirchbau-Vereinigung öflingen“

 

Spendensammelaktion mtl.
1. Sammlung 12/1951 = DM 268,50 + DM 171 von der Gründungsversammlung

10.08.1952

Ortssammlung bei der gesamten öflinger Bevölkerung DM 1686 +

Spende der Gemeinde Öflingen DM 300

10.11.1952

Verhandlungsbeginn über Grundstückskauf für Kirche u. Pfarrhaus
Notarbeschluß am 27.02.1953
Kaufpreis DM 4556 ( 3,50DM/qm)

Adventsfeier jährlich

Mit Musikvorträgen der Brüder Lübke aus Säckingen im Krone-Saal der Fam. Bartholomä, der für größere Veranstaltungen genutzt wurde

Nov. 1952

  1. Basar in der „Krone“

1953

Kirchengemeinderatswahl
als Öflinger Vertreter im Wehrer KGR wurden gewählt:

  • Wolfgang Hildebrandt
  • Fritz Buderer
  • Ida Folke-Schlageter
  • Paul Bauer
  • Heinrich Bopp

1950-53

Ev. KG Öflingen wächst von 360 auf 538 Gemeindeglieder

12.09.1953

Gemeindeversammlung mit ca. 20 Teilnehmern, Rechenschaftsbericht

Über bisherige Spendenergebnisse

Dez. 1954

Bebauungsplan genehmigt, Architekt Preschany aus Efringen-Kirchen

Ende 1955

Bausteinaktion mit einem Foto des Modells der Kirche für DM 1,--, Erlös DM 1.500

13.11.1955

Gemeindeversammlung – Info über den Stand der Vorarbeiten,
Sammelaktion in umliegenden 116 Firmen und persönlichen Besuch von Pfarrdiakon Gräb beim Säckinger Einzelhandel , Ergebnis: DM 10.200

1.7.1956

Grundsteinlegung für den Kirchenbau, Grüße des Landesbischofs überbrachte Prälat Dr. Bornhäuser

Text Urk.

1956

594 ev. Gemeindeglieder

 

Frauen arbeiten für den Basar, Jugend führt Altpapiersammlungen durch 1956-1958, der Erlös ist für den Glockenfond

1.12.1956

Pfarrdiakon Paul Gräb ist für die Ev. Kirchengemeinde Öflingen zuständig
1. Advent = 1. Predigt
Vorstellung in der Gemeinde am 12.01.1957

03.11.1957

Einweihung der Öflinger Christuskirche nach 20-Monate Bauzeit von Prälat Dr. Bornhäuser

  • Platz für 144 Besucher im Hauptraum
  • Um 63 Plätze erweiterbar durch Faltwand (heutige Winterkirche)
  • Weitere 63 Plätze auf der Empore neben der Orgel

Im UG befindet sich ein Saal für Gemeindeveranstaltungen für ca. 200 Personen bei Bestuhlung, 100 Plätze an Tischen, außerdem Küche, Garderobe und Sanitäranlage

1.12.1957

1. Kirchendiener Paul Löwe – übt seinen Dienst 10 Jahre aus

28.01.1958

Antrag an Landesbischof Pfarrdiakon Gräb zum Pfarrer zu berufen, wurde abgelehnt

01.04.1959

Ev. Kirchengemeinde Öflingen wird selbständige Gemeinde

11.09.1959

Glockenguß bei Fa. Bachert in Karlsruhe
4 Glocken, gestimmt in g, b, c, es
Einweihung am 11.10.1959 durch Landesbischof Dr. Bender

1960

700 ev. Gemeindeglieder

 

Neue Aufgabe: Finanzierung der Orgel

01.03.1960

Öflingen wird Pfarrvikariat und dem Pfarramt Säckingen unterstellt
Pfarrvikar Gräb wohnt noch in Säckingen und nimmt dort auch weitere Aufgaben wahr

1961

  1. Öflinger Kunstausstellung zusammen mit dem Basar im Gemeindesaal

25.6.1961

1. Visitation durch Oberkirchenrat Katz: Lob, keine nennenswerte Kritik

Hanna Gräb leitet den Kinderchor, hält Kindergottesdienst, arbeitet mit im Frauenkreis, engagiert sich in der Landes-Frauenarbeit

1962

  1. Öflinger Kunstausstellung war voller Erfolg, sie soll wegen des großen Aufwands jetzt alle 3 Jahre durchgeführt werden

1963

Baubeginn des Pfarrhauses, Einzug Fam. Gräb Ende 1964

5.10.1966

Erneuter Antrag, das Pfarrvikariat zur Pfarrstelle zu erheben

Nov 1967

Paul Gräb wird rückwirkend zum 1.4.1967 zum Pfarrverwalter berufen

31.1.1971

Ordination Pfr. Paul Gräb

Gruppen/Kreise:

-         Jugendkreise, Pfadfindergruppe

-         Frauenkreise

31.3.1967

Gründung Diakonieverein Wehr-Öflingen

Der Diakonieverein schließt sich dem Diakonischen Werk der Ev. Landeskirche Baden an

4.7.1969

KGR Öflingen beschließt, sich dem Kirchenbezirk Waldshut anzuschließen

1969

Überließen die Schwestern Frieda Hölzle und Missionsschwester Maria Eglin ihr Grundstück dem neu gegründeten Diakonieverein Öflingen, gegen Übernahme der Unterbringungskosten im Altenheim Schopfheim.
Beide Schwestern starben dort 1970 innerhalb weniger Wochen

Das heutige „Haus der Diakonie“ steht auf dem Grundstück „Hölzle“

Dez 1972

Entscheidung zum Bau des „Diakonie-Zentrums“ Öflingen

Mit 30 Wohnheimplätzen für Menschen mit geistiger Behinderung

Und 12 Altenwohnheimplätzen

Nov 1973

Landratsamt erkennt Sozialstation Öflingen als „Modell-Sozialstation“ in Baden-Württemberg

30.7.1973

Bundesverdienstkreuz – Verleihung an Pfr. Paul Gräb

Sept 1973

Visitation

Okt 1974-12/77

Pfarrdiakon Wolfgang Meier wird der ev. Kirchengemeinde Öflingen zugewiesen, er baut Jugendarbeit auf

Ab 12/1977 übernimmt er die ev. Gemeinde Blansingen als Pfarrer

1.3.1974

Pfr. Gräb wird zum Pfr. der Ev. Landeskirche Baden berufen

28.3.1974

Konstituierende Sitzung des Verwaltungsrats „Modell-Sozialstation Wehr-Öflingen“

11.5.1974

6. Öflinger Kunstausstellung u. 2. Öflinger Symposium zu Gast

Die Veranstaltung findet sogar in der Stuttgarter Zeitung ein breites Echo

1977

Gruppen/Kreise:

-         KGR

-         Nachbarschaftshilfe des Diakonievereins

-         Erwachsenenbildung

-         Jugendarbeit

-         Kindergottesdienst

-         Altenclub

-         Basar

-         Bücherei

Febr 1979

Elektronische Orgel vor dem Altarraum für Kinderchor

3/79-3/80

Unterstützung durch Pfarrdiakon Helmut Keller,

danach keine Unterstützung mehr durch Pfarrdiakone der Kirchenleitung

aber Mithilfe durch Pfr. i.R. Ludwig Simon

5/1979

Pfr. Paul Gräb geht aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand

1.4.1980

Pfr. Frank Fichtmüller übernimmt die ev. Kirchengemeinde Öflingen und Krankenhaus-Seelsorge in Bad Säckingen

Mai/Juni 1980

8. Kunstausstellung „Öflinger Kunstwochen“ und
4. Symposium „Kunst + Kirche“

9/1980

Finanzierungsplan für das Diakonie-Zentrum erstellt,

Diakonieverein hat 1300 Mitglieder

28.11.1982

25-JahreChristuskirche, Jubiläumspredigt hält Prälat Dr. Bornhäuser wie auch bei der Einweihung

6/1983

Pfr. Fichtmüller legt Amt als Vorstandsmitglied im Diakonieverein Öflingen nieder

7/1983

„Goldenes Kronenkreuz der Diakonie“ vom Diakonischen Werk der Ev. Landeskirche an Frau Hanna Gräb verliehen

1983

Wohnhaus und Scheune auf dem geschenkten Grundstück „Hölzle“ wird abgerissen

Bausteinaktion mit Strickzeichnung des Bad Säckinger Künstlers Werner Dietz

6/1984

Grundsteinlegung Diakonie-Zentrum

14.12.1984

Richtfest Diakonie-Zentrum
Architekt + Bauleiter Fa. Rossmann&Partner, Karlsruhe

6.10.1985

Einweihung des Diakonie-Zentrums

1992

„Goldenes Kronenkreuz der Diakonie“ an Herbert Müller verliehen

1993

„Goldenes Kronenkreuz der Diakonie“ an Vorstände des Diakonievereins verliehen: Dr. Gerhard Winter, Klaus Bettinger

1993

Bundesverdienstkreuz für Hanna Gräb

18.10.93-19.6.94

Renovierung der Christuskirche
neue Heizung, neue Fußböden, neue Beleuchtung, neuer Altar u. Rednerpult, Renovierung der Orgel, Malerarbeiten, Kücheneinrichtung des Gemeindesaals

Modernes Altarbild von Friedemann Hahn

18.9.1994

Benefizkonzert mit Anne-Sophie-Mutter in der Stadthalle Wehr zugunsten des „Hauses der Diakonie“

1994

„Verdienstmedallie des Landes Baden-Württemberg“ für Pfr. i.R. Paul Gräb

8/1995

Pfr. Fichtmüller übernimmt die ev. Kirchengemeinde Gaienhofen/Bodensee

Sichtbare Akzente setze er mit:

-         Hausbibelkreis

-         Offener Abend

Nach Vakanz
15.8.1996

Pfr. Adolf Bernhard aus Sandhausen bei Heidelberg bezieht das renovierte Pfarrhaus

1996

Ca. 800 Ev. Gemeindeglieder

1.1.1996

Die AG „Kunst+Kirche“ geht in den Förderverein „Kunst+Diakonie+Kirche“ auf