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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Kleiner Indientag 2016

Heiße indische Speisen, viel Information und Begegnung im Gemeindesaal in Wehr

Am 19. Mai hatten um 18 Uhr Helfer des Indienhilfsprojekts in den Gemeindesaal in Wehr zu Essen und Vortrag eingeladen. Auch die Wehrer sollten Gelegenheit haben, zu sehen, zu schmecken, zu hören und sich auszutauschen. Erfreulicherweise folgten der Einladung so viele Menschen, dass der Saal wirklich voll wurde. Das Programm und die Informationen sorgten dann für den eindruck "Es hat sich gelohnt".
Die Frau des Projektleiters in Indien, Vijya Macwan, hatte selbst gekocht. Reis, Kichererbsen, Gemüse und Hühnchenfleisch waren indisch zubereitet. Für manche Besucher war es recht scharf. Viele haben gern probiert und dann noch reichlich nachgenommen.
Die Tochter Alice bemalte in der Zeit einigen jungen Damen die Hände mit Henna-Farbe.
Nach dem Essen fand Alice große Bewunderung für ihren Gebetstanz.
Nach der Begrüßung durch Werner und Dagmar Eckert berichtete der Projektleiter Manoj Macwan über die verschiedenen Angebote, die das christliche Entwicklungsprojekt den Ärmsten der Armen im Slum von Anand in Indien anbietet. Und er bedankte sich sehr herzlich für die großzügige Unterstützung aus Wehr und Öflingen für diese Projekt. Er lud ausdrücklich zu Besuchen im Slum von Anand ein, so dass man sich selbst ein Bild von der Arbeit machen kann. 
Viele Fragen wurden gestellt, besonders natürlich nach dem Nutzen der Kurse. Nur ein Beispiel sei hier wiedergegeben: Bei den Computerkursen, die 6 Monate dauern und für die die Teilnehmerinnen statt sonst üblichen 20.000 Rupien nur 200 Rupien Gebühr entrichten müssen, werden nicht nur Fertigkeiten am Computer, sondern auch Verhalten und Werte vermittelt. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Respekt führen dazu, dass Arbeitgeber in Anand bei Manoj Macwan anfragen, ob bald eine geeignete Absolventin einen Job sucht.  
Anschließend berichtete Laura Maiorano aus Neckartailfingen untermalt mit Bildern von ihrem Aufenthalt in Anand von ihren Eindrücken.