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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Ostergottesdienste 2015

 Gründonnerstag

Die Reihe der Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern wurde Gründonnerstag eröffnet. Anhand von kurzen Texten aus verschiedenen Evangelien und jeweils kurzen Medditationen dazu wurde an das Geschehen vom Gründonnerstag gedacht. Dabei wurden die Gegensätze dieses Tages, z. B. gelebte Freundschaft mit den Jüngern beim Passamahl, Verrat durch einen der Freunde, tiefe Verzweiflung über ds bevorstehende Leiden und tiefes, unerschütterliches Vertrauen in Gott deutlich.
In Beichte und Abendmahl konnten grenzenloses Verzeihen und Liebe Gottes erfahren werden.

Karfreitag

Im Karfreitagsgottesdienst wurde an Folter und Kreuzigung Jesu gedacht. In seiner Predigt zum Johnannes Evangelium Kapitel 19 wies Pfarrer Rathgeber daraufhin, dass der Karfreitag nicht nur ein Tag der Trauer, des Gedenkens an Leiden und Tod des Sohn Gottes ist. Vielmehr ist es auch ein Tag der Vergewisserung der Liebe Gottes zu den Menschen, seiner Barmherzigkeit uns gegenüber, auch wenn wir nicht seinen Geboten folgen, und des Mitleidens mit allen Leidenen.
In der Beichte und im Abendmahl wurde Versöhnung und Stärkung zugesprochen bzw. erfahrbar gemacht.
Der Gottesdienst wurde vom Kirchenchor unter Leitung von Walburga Beising mitgestaltet.

Osternacht am Samstag um 22 Uhr

Die Osternacht mit dem Hereintragen der Osterkerze in die dunkle Kirche in Wehr ist immer von einer besonderen Atmosphäre geprägt.  Fotoeindrücke finden Sie hier.

Festgottesdienst zu Ostern

Am Sonntag um 9.30 Uhr in Wehr und um 11 Uhr in Öflingen fanden unsere Festgottesdienste statt.
In Öflingen wurde zunächst die Osterkerze in die Kirche getragen und entzündet. Pfarrerin Juliane Kleibert verteilte ein Blatt, das beim Falten und Biegen verschiedene Sichtweisen für das Ostergeschehen von "Sackgasse" bis "Auferstehung" zeigt (s. Fotos unten).
Der Predigt lag die Schilderung des Ostergeschehens im Markus Evangelium zugrunde. Dort endet der Bericht nicht mit Jubel und Halleluja, sondern die ersten Zeugen der Auferstehung erschreckten sich und waren voll Furcht. Das Ostergeschehen ist auch heute nicht einfach zu beschreiben. Niemand erlebt heutzutage eine Auferstehung mit.
Umso wichtiger ist es heute für uns, nicht stumm zu bleiben, sondern über Neuanfänge, wo vorher nur Sackgassen zu sehen waren, zu sprechen.
Beim der Vorbereitung des Abendmahls wurden die Kinder, die  alle dem Gottesdienst ruhig gefolgt waren, einbezogen, was sie gern annahmen.