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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Visitation 18. bis 22. Oktober 2017

Eine Kommission des Kirchenbezirks hat die Gemeinde in Wehr und Öflingen zu Begehung und Beratung besucht.

Die Visitation unserer Gemeinde durch den Kirchenbezirk ist abgeschlossen. Dekanin Christiane Vogel erläuterte in der Gemeindeversammlung am 22. Oktober den Ablauf und die Ergebnisse.
 
Zunächst gab es Einzelgespräche mit beiden Pfarrern: Peter Hasenbrink (geschäftsführend, 100% Gemeindepfarrer) und Martin Rathgeber (50% Gemeindepfarrer und 50% Kur- und Krankenhausseelsorge in Bad Säckingen).
Die Prüfung der Verwaltung im Pfarramt ergab keinerlei Beanstandungen, die Gebäude in Öflingen und Wehr wurden in Augenschein genommen und der Bedarf an Anpassungen und Renovierungen aufgenommen.
Weiterhin fand der Austausch mit dem Gemeindebeirat statt. Frau Dekanin Christiane Vogel leitete das Gespräch und stellte die weiteren Mitglieder der Visitationskommission vor: Schuldekanin Martina Dinner (Höchenschwand), Regina Kieffer (Bad Säckingen), Manfred Vonier (Bonndorf).
Alle anwesenden Mitarbeitenden berichteten über ihre persönlichen Aufgaben bzw. über die Gruppen und Kreise, die sie vertraten, über Schwerpunkte und Wünsche. Die Dekanin drückte ihre Wertschätzung für die Aufgaben, die in der Gemeinde wahrgenommen werden, nach jedem Bericht aus.
Intensiv wurde mit dem Kirchengemeinderat beraten, was - auch aufgrund der Vorbereitung mit der Methode "Kirchenkompass" - Schwerpunkt der Weiterentwicklung in den nächsten Jahren sein soll.
 
Ziele des Kirchengemeinderats aufgrund der Visitation:
 
  1. Wir wollen als Gemeinde noch besser zusammenwachsen.
    Dazu gehört, dass wir uns mehr wahrnehmen und intensiver miteinander reden und das Positive verstärken.
    Dazu wird eine Arbeitsgruppe bestehend aus mindestens einem Pfarrer, einem Mitglied des KGRs, einer Sekretärin und des Kirchendieners unter Leitung von Herrn Frommeyer gebildet, um konkrete Schritte zur Umsetzung zu planen.
    Die Arbeitsgruppe plant bis März 2018, die Umsetzung erfolgt bis Ende 2018.
  2. Die Arbeit des Indienprojekts soll durch die Gesamtgemeinde noch besser wahrgenommen und durch Spenden und Mitarbeit gefördert werden.
    Der Kirchenbezirk hilft bei der Kommunikation des Projekts auf Bezirksebene.
Zum Abschluss der Visitation wurde mit der Visitationskommission Gottesdienst gefeiert.
 
Die beteiligten Personen und den Chor finden Sie auf den Fotos unten.
 
Predigt
Pfarrer Peter Hasenbrink bezog sich in seiner Predigt auf die "Lebendigen Steine" im ersten Petrus-Brief, Kapitel 2. Für die Kirchengemeinde in Wehr und Öflingen zählte er auf, wo überall aktive Mitarbeitende, Gruppen und Kreise sich als lebendige Steine einbringen. Deshalb sei das Haus aus diesen lebendigen Steinen gut in Schuss. Es sei aber nicht nur ein festgefügter Bau, sondern auch ein lebendiger Bauplatz, an dem auch renoviert, abgerissen und weitergebaut werde. So gebe es keinen Stillstand, Leben und Entwicklung seien erwünscht. Im guten Zusammenwirken soll der Glauben gelebt und sichtbar werden.
Pfarrer Hasenbrink war es wichtig Mut zu machen, sich in die Gemeinde einzubringen. Man müsse nicht warten bis man gefragt oder aufgefordert würde. Jeder/Jede wisse selbst über Stärken oder habe Ideen, wie man sich einbringen könnte. jede Beitrag sei wichtig, jeder Beitrag würde gebraucht: "Wir sind ein Geschenk füreinander, kein Trostpreis, ein richtiges Geschenk!"
Pfarrer Hasenbrink dankte ausdrücklich allen für ihren Beitrag zum Aufbau der Gemeinde.
 
Grußwort von der Kanzel
Dekanin Christiane Vogel sprach zum Schluß des Gottesdienstes ein Schlusswort von der Kanzel. Sie drückte ihre Wertschätzung aus für alles, was in der Gemeinde geleistet werde. Als augenfällige Beispiele nannte sie den Chorgesang, den Blumenschmuck oder die Vorbereitung des Vorplatzes, so dass niemand auf den nassen Blättern ausrutscht.
Zum Gemeindeleben gehöre auch der Wechsel von Personen und von Schwerpunkten im Gemeindeleben. Die Visitation sei ein Anlass, darüber nachzudenken und für sich selbst Rechenschaft abzulegen.
Die Ziele, die sich daraus ergaben, wurden in der Gemeindeversammlung vorgestellt, s. oben.